Heute mein allererster Beitrag auf meiner neuen Homepage. Ich bin schon sehr gespannt, wie Ihr sie findet…Hallo Ihr Lieben!

Aber nun zum Thema. Ich habe lange nachgedacht, womit ich beginnen möchte. Gerade ist mein dritter Roman an den Start gegangen. Sollte ich Werbung machen? Vielleicht. Die Stimmen zum Buch sind toll. Der Start gestaltete sich prima. Gleich über Nacht auf Platz 240 geschnellt. Nun aber sind ein paar Tage vergangen und ich sehe, dass der Verkauft eher schleppend läuft… Nun also Werbung, dachte ich.

Der Start meiner neuen Homepage wäre doch ein Superaufhänger, dachte ich. Ich bin ein Indie, ich muss jede Gelegenheit nutzen, um die Werbetrommel zu rühren. Klar. Doch dann passierte etwas so Spannendes, dass ich außer gerührt zu sein, nichts anderes war.

Und genau daher möchte ich meinen Start hier genau damit einläuten. In der letzten Zeit las ich überall immer wieder davon, dass die SPler sich gegenseitig nicht die Butter aufs Brot gönnen würden. Ich las, dass die miesesten Rezensionen von den eigenen Kollegen stammen, ich hörte Autoren stöhnen und fluchen und sich über den schleppen Verkauf aufregen. Und dann bekam ich eine Nachricht auf Facebook. Eine Kollegin. Eine sehr erfolgreiche noch dazu. Sie schrieb mir, dass sie das Cover meines neuen Romans ganz zauberhaft fände und dass da bestimmt noch was geht. Vielleicht sollte ich den Klappentext überdenken?, fragte sie. Soll ich dir helfen?, fragte sie. Ich dachte nach. Eigentlich hatte ich den Klappentext gut gefunden. Den ersten, meine ich. Doch die besagte Kollegin war nachdrücklich. „Probier doch mal!“, schlug sie vor. Ich muss sagen, dass ich von dieser Kollegin bis dahin nur ein bisschen etwas mitbekommen hatte. Ich hatte das eine oder andere Mal ihre Werbung ein bisschen mitgepusht. Nichts Weltbewegendes, das mache ich bei vielen Kollegen. Ich habe seit einer Ewigkeit ihr Buch auf meinem Reader. Leider noch immer ungelesen. Aber auch das ist nichts Weltbewegendes. Mein Reader ist voll. Und ja, die eBooks fast alle ungelesen. Ich schreibe ja. Warum schrieb sie mir, überlegte ich. In einer der Nachrichten stand etwas von „wir Indies sollten doch zusammenhalten“, nur so zwischen den Zeilen. Ja, dachte ich, klar. Das schrieben viele Kollegen ständig auf ihre Fahnen.Kurzum sie schickte mir einen Vorschlag zu meinem neuen Klappentext. Den überdachte ich ein bisschen, aber im Großen und Ganzen nahm ich ihn am Ende.

Keine Ahnung, ob das helfen wird, meine „Die sechste Farbe des Glücks“ dorthin zu hieven, wo sie hingehört, aber ich habe durch diese Aktion so viel gelernt, dass ich auch so schon dankbar bin. Nicht nur die Vernetzung ist wichtig zwischen den Autoren, nicht nur das liken und Posten und hin und wieder mal ein Billigaktion unterstützen.

Manchmal sind die größten Taten die, einem Menschen Mut zu machen, indem man ihn zu Tatkraft motiviert, während man selbst tatkräftig in den Popo des Betroffenen tritt. Ich weiß, ihr gefällt der Ausdruck so nicht. Und sie ist zu bescheiden, als dass ich ihren Namen hier schreiben würde. Sie wird sich auch so schon selbst erkennen, nehme ich an.

Dankbar blicke ich auf diese Begegnung zurück und sage nur: „Nicht alle Kollegen sind so wie ich es hin und wieder vernehme! Es gibt auch die, die ganz anders sind!“

Ich danke Dir vom ganzen Herzen, dass Du mir zur Vorweihnachtszeit diese Erkenntnis geschenkt hast!

♥ Johanna

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7 Kommentare zu Die Sache mit der Solidarität unter Autoren

  1. Tina
    22. Dezember 2014 at 10:22

    Liebe Johanna, danke für diese kleine Geschichte. Ob man einem Drehbuchautoren zu seinem TV-Film gratuliert, sich bei einem Schauspieler für seine Leistung bedankt, einem Autoren zu seinem Buch beglückwünscht … Lob erwärmt nicht nur das Herz des Gegenüber, sondern auch das eigene. In diesem Sinne: viel Erfolg für dich. Tina

    Antworten
  2. Marie
    28. Dezember 2014 at 11:40

    Liebe Johanna,

    es ist wirklich schön, so etwas zu hören! Mit Sicherheit trifft man immer mal auf Menschen, die es nicht gut mit einem meinen – man trifft aber eben auch auf solche, die sich wirklich Mühe geben, und ich bin der Meinung, dass auch das einmal gesagt werden sollte 😉

    Liebe Grüße,
    Marie

    P.S.: Ich bin für meinen Blog auf der Suche nach Autoren, die mit ihren Büchern an einer Valentinstagaktion teilnehmen wollen, und deine Romane klingen super interessant. Leider funktioniert die im Impressum angegebene Mailadresse nicht… Möchtest du mir vielleicht eine kurze Mail schicken? Dann lasse ich dir alle Infos zukommen 😉

    Antworten
  3. Leocardia Sommer
    30. Dezember 2014 at 8:35

    Liebe Johanna,
    entgegen all den vielen negativen Posts habe ich im Netz erfahren, dass es sehr viele, sehr liebe Kolleginnen und Kollegen gibt, die alles andere sind als von Neid zerfressen oder „stutenbissig“. Auch ich habe solche positive Erfahrungen wie du sie beschrieben hast, bereits machen dürfen und bin der Meinung – was ich aber auch bereits vor meiner Zeit als Autorin war – das alles im Leben auf Gegenseitigkeit beruht. Es muss ein Miteinander geben, denn sonst mutiert alles ganz schnell zum Gegeneinander…
    In diesem Sinne wünsche ich dir einen tollen Start ins neue Jahr – erfolgreich, gesund und glücklich soll es werden… 🙂
    Liebe Grüße
    Leo

    Antworten
    • Johanna Wasser
      30. Dezember 2014 at 12:07

      Danke, liebe Leo! Deine Worte bedeuten mir viel! Ich wuensche Dir ebenfalls einen tollen Start ins 2015 und ich wuensch uns allen ein ganz wundervolles Miteinander! Fuehl Dich gedrueckt, Johanna

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  4. KrystleAgicy
    1. Januar 2017 at 23:43

    Happy New Year 2017!
    Hooooorrrayyy!!! 🙂

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